Projektbeschrieb

Die Idee vom Bereisen der Panamericana entstand vor circa 7 Jahren. Da Severin Frei, aufgrund von Hilfsprojekten seiner Mutter, bereits längere Zeit in Südamerika gelebt hatte und die starke Verbundenheit mit Lateinamerika bestehen blieb, wollte er noch mehr kennen lernen. Lange Zeit ist die Idee nur ein Traum geblieben. Bis die Zeit reif wurde. Thomas Rickenmann und Jonas Frei hatten einen riesigen Erfolg mit dem Dok-Film „Schönheiten des Alpsteins“ mit welchem auch die Finanzierung für das Projekt Panamericana realistisch wurde. So entstand das Trio Jonas Frei, Severin Frei und Thomas Rickenmann. In dieser Konstellation konnte der Traum kombiniert mit einem Filmprojekt in die Realität umgesetzt werden. Im Herbst 2008 begannen die ersten Vorbereitungsarbeiten und das Abenteuer konkretisierte sich immer mehr, bis gegen Ende 2008 die Rahmenbedingungen klar waren. Erst im Frühling konnte das Team jedoch den Kameramann Thomas Rickenmann definitiv für das Projekt gewinnen.


Am 26.05.09 reiste die Crew nach San Antonio (USA). Dort besorgten sie sich innerhalb von fünf Tagen ein Van (Ford E150 XL) mit welchem sie die ganze Reise bewältigten.

Eine Strasse, zwei Kontinente, drei Monate, 12 Länder und 15‘000 Kilometer.
Das Abenteuer beginnt am 01.06.09 in Laredo (USA) und dokumentiert die Reise durch Mittel- und Südamerika bis nach Buenos Aires (Argentinien), wo die Crew am 18.08.09, vier Tage früher als geplant, ankommt. Der Film “Panamericana” erzählt Geschichten, die das Leben an der und rund um die Panamericana schreibt. Er illustriert das unermüdliche Leben am läng­sten zusammenhängenden Strassennetz der Welt, das vom nördlichen Alaska bis ins südliche Chile reicht.
Die Idee einer einzigen kontinentübergreifenden Schnellstrasse entstand auf der fünften Internationalen Konferenz der Amerikanischen Staaten im Jahre 1923. Zur Festigung des Friedens wurde die Konvention über die Carretera Pan­americana schliesslich am 23. Dezem­ber 1936 auf der Interamerikanischen Konferenz in Buenos Aires unterzeichnet. Der Film wird auf der historischen Originalroute zwischen Laredo (Mexico) und Buenos Aires (Argentinien) gedreht.
Hauptdarsteller dieses Dokumentarfilmes sind Einheimische, welche auf dieser grossen Reise der Film­crew begegnen. Diese Gegebenheit wird bewusst ausgenutzt um möglichst authentische, ungestellte Situationen vor die Linse zu bekommen.
Durch viel Ehrgeiz, Offenheit, Glück und zum Teil auch Verhandlungstalent gelingt es der Crew vieles zu filmen, was einem „Touristen“ definitiv vorenthalten bleibt. Viele spontane Interviewpartner entgegnen der Crew offen und interessiert, was für die drei Schweizer alles andere als selbstverständlich ist. Dadurch können innert kürzester Zeit zum Teil sehr persönliche Gespräche aufgenommen werden.
Am 31.08.09 kommt die gesamte Crew ohne einen Kratzer und voller Eindrücke wieder in die Schweiz zurück.
Das Gesamterlebnis war eine wertvolle und prägende Horizonterweiterung für die gesamte Crew.

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